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3 Banken sagten Nein. 10 Tage später lag das Term-Sheet auf dem Tisch.

Industriezulieferer in Süddeutschland, ca. 120 Mitarbeitende, 18 Mio € Umsatz. Wachstums­finanzierung über 4 Mio € geplant für eine zweite Produktions­linie. Drei Hausbanken hatten innerhalb von vier Monaten abgesagt. Was dann passierte.

Die Ausgangslage.

Der Mandant — wir nennen ihn hier den „Zulieferer" — beliefert seit 25 Jahren mehrere namhafte deutsche Auto- und Nutzfahrzeug-OEMs mit Präzisionsteilen. Stabiles Geschäft, ordentliche Marge (EBITDA-Marge zwischen 9 und 12 % über die letzten fünf Jahre), Eigenkapitalquote 38 %. Mittelständischer Vorzeigebetrieb auf dem Papier.

Im Februar 2025 hatte der größte Bestandskunde einen großen Folge­auftrag in Aussicht gestellt — Voraussetzung: eine zweite, parallele Produktions­linie für eine neue Werkstoff­variante. Investitionsbedarf: 4 Mio € für Maschinen, 600 k € für die Halle, weitere 400 k € Working Capital. Insgesamt 5 Mio €, davon 1 Mio aus Eigenmitteln verfügbar, 4 Mio € Fremdkapital nötig.

Drei Banken, drei Nein.

Die Hausbank, eine Genossenschaftsbank, lehnte zuerst ab — Begründung: Branchen-Klumpen­risiko. Zu viel Auto­mobil-Exposition im Portfolio der Bank, zusätzliches Engagement im selben Segment nicht darstellbar. Die zweite Bank, eine Sparkasse, signalisierte zunächst Interesse, sprang aber nach intern­em Kreditausschuss ab — die Investition hänge zu stark an einem einzelnen Großkunden. Die dritte, eine Privatbank, machte ein Angebot mit Konditionen, die der GF als „nicht akzeptabel" einstufte: hohe Sicherheits­anforderungen plus Eigenkapital-Auflagen.

Vier Monate Zeit verloren. Der Bestandskunde wurde nervös. Der Zulieferer brauchte einen anderen Weg.

Erstgespräch und Diagnose.

Im Erstgespräch (90 Minuten, vor Ort) wurden vier Dinge schnell klar:

Schwarm-Aktivierung — die ersten 5 Tage.

Aus dem Crowd-Solution-Netzwerk wurden zwei Personen aktiviert:

Partner A — ehemaliger Unternehmens­finanzierer einer Landesbank, heute selbstständiger Berater für Mezzanine- und Mittel­stands­finanzierungen. Hat in den letzten 7 Jahren rund 35 vergleichbare Transaktionen zwischen 2 und 12 Mio € begleitet. Übernimmt die strukturelle Aufbereitung und die Erstansprache an drei Mittelstands­fonds.

Partner B — Senior-Berater mit Schwerpunkt Restrukturierung und Bankgespräche, weiß genau, wie man die Story einer „abgelehnten" Finanzierung neu aufsetzt, ohne dass die Vorhistorie das Gespräch belastet. Übernimmt das Sparring mit dem GF und die Erst­fassung des Information Memos.

Tag 1–3: Zahlenaufbereitung, IM-Erstellung, Diversifizierungs­strategie für die Klumpenrisiko-Frage formulieren. Tag 4: Erstansprache durch Partner A an drei Mezzanine-Anbieter über Vertrauens­kanäle. Tag 5: Zwei Anbieter signalisieren ernsthaftes Interesse, ein dritter sagt höflich ab.

Tag 6 bis 10 — Verhandlung.

Beide Interessenten luden zu Calls. Die Konditions­vorstellungen lagen erwartungs­gemäß auseinander — der eine Anbieter wollte 9,5 % Zins plus Endfälligkeit, der andere 8,5 % plus Beteiligungs­komponente. Über das Wochenende erstellten wir einen Vergleichs­rechner, der die Gesamt­kosten über 7 Jahre transparent zeigte. Am Tag 10 lag das Term-Sheet von Anbieter B auf dem Tisch — 8,75 % Zins, ohne Beteiligungs­komponente, mit endfälliger Tilgung über 7 Jahre.

Closing nach 6 Wochen.

Nach Term-Sheet-Annahme folgte Due Diligence (3 Wochen, koordiniert über das Partner-Netzwerk mit einem Wirtschafts­prüfer), Vertrags­verhandlung (2 Wochen) und Closing in der 6. Woche nach Erstgespräch. Die Mittel flossen ab dem Folge­monat.

Was nach dem Closing kam.

Die zweite Produktions­linie ging neun Monate später in Betrieb. Der Folge­auftrag wurde bestätigt. Parallel begann der Mandant mit der Diversifizierungs­arbeit — über das Crowd-Solution-Netzwerk wurde ein Vertriebs­spezialist vermittelt, der den Aufbau einer zweiten Branche (Bahn­technik) begleitet. Klumpenrisiko sank in 18 Monaten von 62 % auf 47 %. Die Hausbank ist heute wieder ansprech­bar — das ist im Mittelstand häufig: ein erfolgreicher Mezzanine-Deal öffnet die Banken-Tür im nächsten Schritt wieder.

Investment und Honorar.

Crowd-Solution-Honorar lag im niedrigen fünf­stelligen Bereich — Aufwand­basis, kein Erfolgs­anteil. Das ist deutlich unter den 1,5–2,5 % Erfolgs­provision, die klassische M&A- oder Finanzierungs­berater bei vergleichbaren Tickets ansetzen. Für den Mandanten Ersparnis: 60.000–100.000 €.

Was das beispielhaft zeigt.

Drei Bank­absagen sind kein Indiz für ein schlechtes Geschäft. Sie sind oft ein Indiz dafür, dass das Bank-Produkt nicht zur Situation passt. Das Schwarm-Modell funktioniert hier deshalb, weil es schnell die richtige Person ans richtige Thema bringt — kein wochenlanger Recherche-Zyklus, kein Generalist, der sich erst einarbeitet, sondern jemand, der genau diese Konstellation schon mehrfach durchgespielt hat. Plus: ein Vertrauens­kanal in die Mezzanine-Welt, den ein einzelner Mittelständler von außen nie öffnen könnte.

Sie stehen vor einer Finanzierungs­frage, die auf klassischem Weg nicht weitergeht? Erstgespräch buchen — 30 Minuten, ergebnisoffen.

Hinweis zur Anonymität: Branche, Mitarbeitendenzahl, Umsatz und Investitions­volumen wurden zur Wahrung der Vertraulichkeit leicht angepasst, ohne den Kern der Geschichte zu verändern. Der zeitliche Ablauf und die Struktur der Lösung entsprechen einem realen Mandat. Konkrete Referenzen nennen wir auf Anfrage und mit Mandanten­freigabe.